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Mainz, 19.3.2011
Breitschaft dankte für große Unterstützung
Mainz. Das Domkonzert „Cantate Domino - Geistliche Musik zur Passionszeit" am Samstagabend, 19. März, bei dem die drei Chöre am Mainzer Dom - Domchor, Domkantorei St. Martin und Mädchenchor am Dom und St. Quintin - unter Leitung von Domkapellmeister Professor Mathias Breitschaft zusammenwirkten, war nicht nur ein Dank an den vor 20 Jahren gegründeten „Verein der Freunde und Förderer der Musica Sacra am Hohen Dom zu Mainz e. V.", sondern auch an die vielen Anhänger geistlicher Dommusik. Zu den Mitwirkenden gehörten auch Domorganist Daniel Beckmann an der Orgel, die Cellistin Traudl Eutebach und Domkantor Karsten Storck, der nicht nur den Mädchenchor dirigierte, sondern auch die Continuo-Truhenorgel spielte.
Nach dem Konzert feierte der Förderverein mit einem Empfang im Chorhaus am Dom sein 20-jähriges Bestehen. Der Vorsitzende, Rechtsanwalt Joachim Schneider, erinnerte in seiner Festrede daran, dass der Verein am 6. März 1991 gegründet wurde. Er berichtete, dass der Verein mit seinen zurzeit 265 Mitgliedern durch Mitgliedsbeiträge und Spenden die Musik am Dom bisher mit insgesamt 340.000 Euro gefördert habe. Die Zuschüsse flossen, wie er darlegte, in die Domkonzerte, Fahrten der Chöre und Musikwochenenden. Darüber hinaus wurden zwei Kleinbusse für die Chöre finanziert und die beim Konzert eingesetzte tragbare Truhenorgel. Dazu wurden aus den Geldern mehrere Auftragskompositionen vergeben und junge begabte Chormitglieder mit Stipendien gefördert. All dies zeige den hohen Stellenwert der Dommusik und der Domkonzerte, unterstrich Schneider.
Mainz, 19.3.2011: Freuen sich über 20 Jahre Engagement für die Kirchenmusik am Mainzer Dom (v.l.): Joachim Schneider, Johannes Gerster und Mathias Breitschaft
© Bistum Mainz / Strickstrock
Domkapellmeister Breitschaft nutzte die Gelegenheit, dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern für ihr großes Engagement zu danken. „Wir brauchen Freunde und finanzielle Unterstützung, vor allem Menschen, die von unseren Chören erzählen, was sie Großartiges leisten." Besonders dankte er dem Gründungspräsidenten des Vereins der „Freunde und Förderer der Musica Sacra", Johannes Gerster. Gerster verwies in seinem Grußwort auf die mehr als 300 Sängerinnen und Sänger, die beim Konzert an diesem Abend mitwirkten, und lobte den Domkapellmeister mit den Worten: „Was Du geleistet hast, ist gigantisch." Breitschaft sei in der „tiefsten Krise in der Geschichte des Domchors" nach Mainz gekommen und sei immer der Devise gefolgt: „Das Beste ist gerade gut genug." Gerster rief in Erinnerung, dass an der Gründungsversammlung 20 Personen teilnahmen, unter ihnen Schatzmeister Ludwig Stauder, der auch beim Jubiläumsempfang zugegen war. „Als ich sechs Jahre später nach Jerusalem ging, waren es 200", fügte er hinzu.
Sk (MBN)