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Breitschaft-Geburtstag

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07.05.2010
Kardinal Lehmann würdigte Mathias Breitschaft

Höchste Auszeichnung des Cäcilienverbandes für den Mainzer Domkapellmeister

Mainz. „Neben Ihrer fachlichen Kompetenz beeindruckt mich bei Ihnen vor allem Ihr unglaubliches pädagogisches Charisma im Umgang mit den Sängerinnen und Sängern.“ Das sagte der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, anlässlich des 60. Geburtstages von Professor Mathias Breitschaft im Erbacher Hof in Mainz. Und weiter: „Sie verkörpern in besonderer Weise die Freude des Gotteslobes in der Musik.“ 07.05.2010
Kardinal Lehmann würdigte Mathias Breitschaft
Höchste Auszeichnung des Cäcilienverbandes für den Mainzer Domkapellmeister

Mainz. „Neben Ihrer fachlichen Kompetenz beeindruckt mich bei Ihnen vor allem Ihr unglaubliches pädagogisches Charisma im Umgang mit den Sängerinnen und Sängern.“ Das sagte der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, anlässlich des 60. Geburtstages von Professor Mathias Breitschaft im Erbacher Hof in Mainz. Und weiter: „Sie verkörpern in besonderer Weise die Freude des Gotteslobes in der Musik.“




Mainz, 6. Mai 2010: Kardinal Karl Lehmann würdigte den Mainzer Domkapellmeister Mathias Breitschaft (rechts) anlässlich seines 60. Geburtstages.

© Bistum Mainz / Blum

Der Mainzer Domdekan, Prälat Heinz Heckwolf, gratulierte Breitschaft im Namen des Mainzer Domkapitels und des Domstiftes zum Geburtstag. Er erinnerte daran, dass Breitschaft nach der Übernahme des Domchores im Jahr 1985 unter anderem die Domkantorei St. Martin, den Mädchenchor am Dom und St. Quintin und das Domorchester gegründet habe. Darüber hinaus hätten auch die Dombläser ein neues Profil erhalten und mit den Domkonzerten habe er eine eigene Konzertreihe ins Leben gerufen. Zuvor habe es nur kirchenmusikalische Andachten im Dom gegeben, sagte Heckwolf.

Er hob hervor, dass das 1998 eingeweihte Chorhaus ohne Breitschafts Initiative nicht entstanden wäre. „Insgesamt gehen dort rund 330 aktive Sängerinnen und Sänger ein und aus. Darauf dürfen Sie stolz sein." Weiter sagte der Domdekan: „Es gelingt Ihnen, nicht nur die großen und kleinen Sängerinnen und Sänger zu motivieren, auch die Werke, die Sie auswählen für die Gottesdienste, besonders an den hohen Festtagen, die Werke, die Sie auswählen für die Konzerte in den geprägten Zeiten, unterstreichen musikalisch das jeweilige Festgeheimnis. Ich weiß, Sie sehen die Musica Sacra an unserem Dom als einen Beitrag der Verkündigung der frohen Botschaft."
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Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, hatte die Gäste im Ketteler-Saal des Erbacher Hofes begrüßt.
Breitschaft habe „den Chor in schwierigen Zeiten übernommen und zur Blüte geführt", sagte Giebelmann. Domchor und Mädchenchor seien gelungene Kinder- und Jugendseelsorge im Bistum, durch die „seit 25 Jahren Tausende junge Menschen zur Liturgie und zum Glauben und zur Kirche hingeführt" würden, sagte der Generalvikar. Und weiter: „Professor Breitschaft gibt das Feuer der Begeisterung weiter, eine Begeisterung für die Musik, für den Dom und für Gott, und dafür danken wir heute."
Orlando di Lasso-Medaille für Breitschaft
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Der Präsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland (ACV), Professor Wolfgang Bretschneider,
zeichnete Breitschaft im Rahmen der Feier „für seine großen Verdienste um die katholische Kirchenmusik" mit der Orlando di Lasso-Medaille des ACV aus. Es ist die höchste Auszeichnung des Dachverbandes für katholische Kirchenmusik in Deutschland, die „nur in besonderen Fällen aufgrund herausragender kirchenmusikalischer Verdienste auf musikforschendem, kompositorischem, musikkulturellem wie musikerzieherischem Gebiet verliehen" wird. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Domkantor Karsten Storck (Klavier), Clemens Breitschaft (Gesang) und Franziska Breitschaft (Viola) mit Werken von Johannes Brahms, Max Bruch und Franz Schubert.

Kardinal Lehmann gratulierte auch dem neuen Mainzer Domorganisten Daniel Beckmann an diesem Abend zum Geburtstag. Beckmann, der 30 Jahre alt wurde, wird am Pfingstsonntag, 23. Mai, um 10.00 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes mit Kardinal Lehmann im Mainzer Dom als Nachfolger von Albert Schönberger in sein neues Amt eingeführt.

Mathias Breitschaft wurde am 6. Mai 1950 geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied und Solist der „Regensburger Domspatzen". Nach dem Schulmusikstudium an der Musikhochschule in Frankfurt studierte er einige Semester Sologesang bei Professor Martin Gründler. Seit 1970 war er zunächst als Assistent und Stimmbildner, seit 1973 als Leiter der Limburger Domsingknaben tätig. Seit dem 1. März 1985 ist Breitschaft Domkapellmeister am Hohen Dom zu Mainz und Leiter des Mainzer Domchores. In seine Amtszeit fallen die Gründung des Mainzer Domorchesters und der Mainzer Domkonzerte. Außerdem rief er 1987 die Domkantorei St. Martin (Erwachsenenchor) ins Leben, 1995 den Mädchenchor am Dom und St. Quintin; zudem arbeitet er seit 1990 regelmäßig mit dem Domkammerchor Mainz. Von 1991 bis 1994 war Breitschaft erst Lehrbeauftragter, dann Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Frankfurt; 1994 wechselte er in gleicher Funktion an den Fachbereich Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Unter Leitung Breitschafts liegen zahlreiche Einspielungen auf CD mit allen Ensembles am Mainzer Dom vor.

tob (MBN) - pressestelleBistum-Mainz.de

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